Neben dem psychotherapeutischen Behandlungsangebot, biete ich eine Yoga Gruppe für Jugendliche an. Diese findet immer Mittwoch von 17.00-18.30 im Yoga Raum direkt neben dem Therapieraum statt. Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen zwischen dem 13. und 21. Lebensjahr. Die Yogarichtungen sind Kundalini-Yoga und Hatha-Yoga. 

Ein Kurs für Kinder ist bereits in Planung.

Die Kosten für das Yoga werden nicht im Rahmen der therapeutischen Behandlung von den Krankenkassen übernommen. Einige Kassen bieten jedoch die Möglichkeit einen großen Teil der Gebühren, im Sinne der Krankheitsvorbeugung geltend zu machen. Fragen sie hierfür vor Beginn des Kurses bei ihrer Krankenkasse nach. 

Yoga wird mittlerweile auch hier bei uns als ein vielversprechender Interventionsansatz zur Behandlung psychischer Störungen anerkannt. Die Wirksamkeit von Yoga zur Behandlung psychischer Erkrankungen wurde in zahlreichen Studien untersucht. In den Ergebnissen zeigt sich ein großer, signifikanter Effekt von Yoga. Insbesondere die Kombination einer psychotherapeutischen Behandlung und dem praktizieren von Yoga, führt zu deutlich besseren und nachhaltigeren Behandlungserfolgen. 

Wirkweise von Yoga:

Yoga ist ein integratives System von Atemtechniken, Körperhaltungen, Entspannungs- und Meditationstechniken. Es kann den sogenannten „Mind-Body-Interventions“ zugeordnet werden. Diesen liegt die Annahme zugrunde, dass physiologische Zustände Emotionen, Gedanken und demnach auch Einstellungen beeinflussen können. 

Umgekehrt als in der Verhaltenstherapie setzt man hier also am Körper an und arbeitet an der Veränderung der physiologischen Zustände, die wiederum einen unmittelbaren Einfluss auf das emotionale Erleben haben. Dies hat den positiven Effekt, dass die Patienten ihre Emotionen besser wahrnehmen und regulieren können. Das direkte Erleben dieser Selbstwirksamkeit und des körperlichen Wohlbefindens wirkt sowohl stabilisierend, als auch motivierend auf den Therapieverlauf.

Während die Patienten sich in der Verhaltenstherapie ihren Gefühlen durch die Arbeit an den Gedanken und Bewertungen nähren, bietet Yoga die Möglichkeit über den Körper direkt an den Emotionen zu arbeiten. Die Patienten lernen demnach, nicht nur rein theoretisch wie sie sich besser fühlen könnten, sondern erfahren praktisch einen veränderten emotionalen Zustand. Dies führt wiederum, auf der Ebene der Gedanken, zu einer Veränderung der hinderlichen Bewertungen und Annahmen. 

Demnach stellt die Kombination von Verhaltenstherapie und Yoga eine Ergänzung dar, die die Annahmen der kognitiven Therapie für den Patienten spürbar macht und somit die Umsetzung erleichtert.

Auf der physiologischen Ebene hat Yoga einen ausgleichenden Effekt auf das endokrine System und das Nervensystem. Zudem trägt es zu einer Verringerung von Corisol sowie zu einer Erhöhung des Serotonin- und Melantonin Spiegels bei. Dies äußert sich in einem höheren Ausmaß an Selbstzufriedenheit, Ausgeglichenheit, Selbstbewusstsein, geringer wahrgenommenem Stress, besserem Schlaf und mehr allgemeinem Wohlbefinden. 

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